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Welche Daten umfasst die Datenbank?

Der Datenbestand ökologischer Daten wurde über das DFG-Projekt ARAMOB zusammengestellt und umfasst Studiendaten der beiden Naturkundemuseen in Karlsruhe (SMNK) und Stuttgart (SMNS) sowie der Ar­­beitsgruppe Ökologie und Öxotoxikologie der Lebensgemeinschaften am Institut für Umweltforschung der RWTH Aachen.

Nach einer Testphase mit den vom Projekt ARAMOB bereitgestellten Daten sollen zukünftig Nutzer die Möglichkeit erhalten ihre eigenen Daten in die Datenbank hochzuladen, um sie selbst in erweiterten Zusammenhängen sichtbar zu machen und auszuwerten, und um sie für andere Nutzer verfügbar zu machen.

Dafür müssen die vom Nutzer bereitgestellten Primärdaten auf Qualität und Eignung geprüft und für den Import formatiert und standardisiert werden. Sie können dann als Sekundärdaten in neuen Zusammenhängen genutzt werden.

 

Was soll die Datenbank leisten?

Die Ökologische Datenbank stellt ein erweitertes Angebot zum bewährten Atlas der Spinnentiere Mitteleuropas dar. Im Gegensatz zum Datenbestand des Atlas und auch klassischer öffentlicher Belegsammlungen, wie am SMNK und SMNS, die durch ihre unsystematische Erhebung (Einzelfunde) ökologische Auswertungen nur eingeschränkt (autökologisch) erlaubt, zielt die Datenbank auf einen Bestand von ökologisch (biozönologisch-soziologisch) auswertbaren Daten aus systematischen Aufsammlungen im Rahmen von Studien/Projekten. Sie soll zukünftig auch als Datenarchiv für universitäre Studien oder im Rahmen von Naturschutzerhebungen erhobene Daten im Sinne von GfBio dienen und so langfristig ständig aktualisierte Auswertungen von Nachweisen (Verbreitung), Habitatpräferenzen, ökologischen Faktoren und traits ermöglichen.