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„Digitale Forschungsdaten, ihre Organisation, Nachnutzbarkeit und Archivierung, bekommen einen immer größeren Stellenwert in der Planung und Veröffentlichung von Forschungsprojekten aller Wissenschafts­disziplinen.“

Auch in Deutschland existiert ein umfangreicher, aber bisher nicht zugänglicher Datenbestand zum Vorkommen von Spinnen in unterschiedlichen Lebensräumen aus systematischen Studien. Viele ökologische Fragen wurden für räumlich und zeitlich begrenzte Skalen wissenschaftlich untersucht, die Gültigkeit oder Übertragbarkeit der Ergebnisse ist aber noch häufig limitiert. Insbesondere ein häufig gefordertes Monitoring der Artenvielfalt in Deutschland vor dem Hintergrund des Klimawandels und einem prognostizierten Insektensterben bedarf dringend einer ausreichenden Datengrundlage für Referenzen. Ein ausreichend großer Datenbestand (aus unterschiedlichen Datenquellen: Sammlungen, unveröffentlichten Studien, Literatur) kann traitbasierte Assoziationen von Arten mit Biotopen Habitaten (Habitatpräferenzen/Checklisten) und Landnutzungsformen sichtbar machen.

Akteure: Deutsche Naturwissenschaftliche Forschungssammlungen: z.B. SMNK, SMNS, SNSB, GfBio,